Gemeinsam für mehr Inklusion auf Spielplätzen
Wie lassen sich Spielplätze und öffentliche Bewegungsräume so gestalten, dass möglichst viele Menschen unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten daran teilhaben können?
Mit dieser wichtigen Frage beschäftigte sich der erste Kongress „Inklusive Areale für Spiel und Bewegung“, der am 29. und 30. September 2026 im Congress-Centrum Ost der Koelnmesse stattfand.
Die zweitägige Fachveranstaltung brachte Vertreter aus Kommunen, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Wissenschaft und Spielplatzbau zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und praxisnahe Lösungen für inklusive Spiel- und Bewegungsräume auszutauschen. Auch Kaiser & Kühne war als Sponsor und mit einem eigenen Informationsstand vor Ort, um den fachlichen Austausch zu unterstützen und die Bedeutung inklusiver Spielplatzgestaltung hervorzuheben.

Kaiser & Kühne als Sponsor und Ansprechpartner vor Ort
Für Kaiser & Kühne nahmen André Wrigge aus dem Marketing und Jano Radzeweit aus der Sondergeräteplanung an der Veranstaltung teil.
An unserem Informationsstand präsentierten wir unsere Ansätze für langlebige und vielseitige Spielräume und standen den Kongressteilnehmern für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Im Mittelpunkt standen dabei die Möglichkeiten einer inklusiven Spielplatzgestaltung sowie die Bedeutung durchdachter Planung und individueller Lösungen. Gerade die Kombination aus technischer Erfahrung in der Spielgeräteplanung und dem direkten Austausch mit Planern und Fachleuten eröffnet wertvolle Perspektiven für zukünftige Projekte. Mit unserem Sponsoring wollten wir zugleich die Bedeutung des Themas Inklusion unterstreichen und den fachlichen Dialog zwischen den verschiedenen Beteiligten unterstützen.
Inklusive Spielplätze: Mehr als barrierefreie Zugänge
Inklusion bedeutet weit mehr als die Berücksichtigung einzelner barrierefreier Zugänge oder spezieller Spielgeräte.
Entscheidend ist vielmehr das Gesamtkonzept eines Spielraums. Unterschiedliche Bewegungsangebote, vielfältige Spielmöglichkeiten und eine durchdachte Gestaltung können dazu beitragen, dass Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam spielen und eigene Erfahrungen sammeln können. Dabei sollten sowohl körperliche als auch sensorische, kognitive und soziale Bedürfnisse berücksichtigt werden. Für Kaiser & Kühne ist dieser ganzheitliche Ansatz ein wichtiger Bestandteil der Spielgeräteentwicklung. Unsere Spielgeräte bieten unterschiedliche Möglichkeiten zum Bewegen, Entdecken und gemeinsamen Spielen. Ein eigens entwickeltes Icon-System hilft Planern dabei, die verschiedenen Spiel- und Inklusionseigenschaften der Geräte bereits in einer frühen Planungsphase zu erkennen.

Fachvorträge, Praxisbeispiele und neue Perspektiven
Das Kongressprogramm bot zahlreiche interessante Einblicke in die Planung und Gestaltung inklusiver Spiel- und Bewegungsräume.
Im Mittelpunkt standen unter anderem die Anforderungen an inklusive Spielplatzgestaltung, der Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen sowie die Bedeutung öffentlicher Freiräume als Orte der Begegnung. Auch konkrete Praxisbeispiele und die Frage, wie Inklusion bei der Planung von Bewegungsanlagen berücksichtigt werden kann, spielten eine wichtige Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt war die Betrachtung von Barrieren, die nicht immer unmittelbar sichtbar sind. Die unterschiedlichen Fachbeiträge verdeutlichten, wie wichtig es ist, verschiedene Perspektiven frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen. Denn ein gelungener inklusiver Spielraum entsteht durch das Zusammenspiel von Gestaltung, Funktionalität, Sicherheit und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Persönlicher Austausch als wichtiger Bestandteil
Neben den Fachvorträgen bot der Kongress zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Gespräche.
An unserem Informationsstand konnten wir uns mit Besuchern und Branchenvertretern über aktuelle Herausforderungen und Anforderungen an moderne Spielplätze austauschen. Besonders wertvoll sind dabei die unterschiedlichen Perspektiven aus Planung, kommunaler Praxis und Spielgeräteentwicklung. Sie helfen uns, Anforderungen noch besser zu verstehen und unsere Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Der direkte Austausch zeigt immer wieder, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche ist, um attraktive und inklusive Spielräume zu schaffen.

Unser Fazit: Inklusion gemeinsam voranbringen
Der Inklusionskongress 2026 in Köln hat deutlich gemacht, welchen Stellenwert die inklusive Gestaltung öffentlicher Spiel- und Bewegungsräume heute einnimmt.
Die Kombination aus Fachvorträgen, Praxisbeispielen und persönlichen Begegnungen bot eine wertvolle Plattform für den Austausch innerhalb der Branche. Für Kaiser & Kühne war es eine gute Gelegenheit, sich aktiv an diesem Dialog zu beteiligen und durch das Sponsoring die Bedeutung inklusiver Spielplatzgestaltung zu unterstützen. Wir nehmen viele interessante Eindrücke und Anregungen mit zurück nach Eystrup und freuen uns darauf, die gewonnenen Impulse in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen.
Vielen Dank an die Veranstalter von der playground@landscape und alle Gesprächspartner für den interessanten Austausch und die gelungene Veranstaltung!
